Schädlingsbekämpfung für Privathaushalte und Unternehmen · Chiclana de la Frontera, Cádiz (Spanien)
Der Account war nicht unterfinanziert — er war falsch eingestellt. Nach der Korrektur: 69% mehr Conversions bei 57% niedrigeren Kosten pro Conversion, mit exakt demselben Budget wie zuvor. In der Hochsaison musste der Kunde die Kampagnen pausieren, weil er die Anfragen nicht mehr bewältigen konnte.
Mehr Conversions
Budgeterhöhung
Kosten pro Conversion
Kampagnen in der Hochsaison pausiert
Punto Plaga ist ein Unternehmen für Schädlingsbekämpfung mit Sitz in Chiclana de la Frontera (Cádiz, Andalusien) — ein von der Junta de Andalucía zugelassener Betrieb, der sowohl Privathaushalte als auch Gewerbekunden betreut. Das Geschäft ist stark saisonal: In den warmen Monaten steigt die Nachfrage sprunghaft an, und in genau diesem Fenster entscheidet sich ein großer Teil des Jahresumsatzes.
Es handelt sich nicht um ein junges Unternehmen ohne Nachfrage. Punto Plaga hatte in den Vorjahren über Google Ads verlässlich Kunden gewonnen. Genau das machte die Situation, in der wir den Account übernahmen, so auffällig — und für den Inhaber so frustrierend.
Vor uns hatte eine andere Agentur den Account betreut, unterstützt von Beratern aus dem Google-Umfeld. Am Ende dieser Zusammenarbeit stand ein Account, der praktisch nichts mehr lieferte: Als Kampagnenziel waren Conversions hinterlegt, die mit dem tatsächlichen Geschäft nichts zu tun hatten.
Das ist keine Kleinigkeit, sondern der Kern des Problems. Googles Algorithmus optimiert exakt auf das Signal, das man ihm als wertvoll deklariert. Ist dieses Signal wertlos, arbeitet das System nicht etwa schlechter — es arbeitet perfekt, nur in die falsche Richtung. Es kauft mit voller Effizienz Traffic ein, der niemals zu einem Auftrag führt. Das Budget floss weiter ab, die Zahlen im Konto sahen sogar gut aus, und das Telefon blieb still.
Wir mussten nicht monatelang testen, um die Ursache zu finden. Bereits bei unserem ersten Account-Audit war sie sichtbar, und wir konnten dem Kunden mit Sicherheit sagen: Das ist der Grund, warum Sie keine Kunden mehr über Google Ads bekommen — und warum es in den Jahren davor funktioniert hat.
Die Korrektur selbst war technisch simpel. Und genau das ist die unangenehme Pointe dieses Falls: Ein Fehler, der in wenigen Stunden zu beheben ist, hatte über Monate hinweg Umsatz gekostet, weil niemand ihn angesehen hatte. Nicht zu wenig Budget, nicht ein schwacher Markt, nicht die Konkurrenz — eine falsch definierte Zielvorgabe.
Die Reihenfolge war entscheidend: erst das Signal reparieren, dann die Messbarkeit auf ein sauberes Fundament stellen, und dann dem System die Zeit geben, die es zum Lernen braucht. Ohne den letzten Schritt hätten die ersten beiden nichts gebracht.
Wir entfernten die sinnlosen Conversions aus der Zielsetzung der Kampagnen und ersetzten sie durch die Aktionen, die für Punto Plaga tatsächlich Geschäft bedeuten: qualifizierte Kontaktanfragen und Anrufe.
Ab diesem Moment optimierte der Algorithmus wieder auf echte Nachfrage statt auf eine Zahl ohne Gegenwert. Der Eingriff war klein in der Umsetzung und groß in der Wirkung.
Anschließend prüften wir den Code der Website selbst. Ein korrektes Kampagnenziel nützt wenig, wenn die Messung dahinter lückenhaft ist. Wir führten ein internes Code-Audit durch und setzten das Tracking neu auf.
Ziel war die vollständige Nachvollziehbarkeit der User Journey: von der Anzeige über das Verhalten auf der Seite bis zur Anfrage. Erst damit lässt sich beurteilen, welche Suchanfragen tatsächlich Kunden bringen — und nicht nur, welche Klicks erzeugen.
Wir haben dem Kunden von Anfang an gesagt, was viele Agenturen lieber verschweigen: Solche Änderungen wirken nicht sofort. Der Algorithmus muss die neuen Signale erst sammeln und einordnen.
Der erste Monat verlief entsprechend langsam. Ab dem zweiten Monat zog die Kurve an — und sie zog kontinuierlich weiter an, Monat für Monat, ohne dass wir das Budget angefasst hätten. Dieselbe Investition, nur an den richtigen Stellen ausgespielt.
Ab dem zweiten Monat kamen die Anfragen zurück — und sie hörten nicht mehr auf. In der Hochsaison erreichte Punto Plaga einen Punkt, den sich die meisten Unternehmen wünschen und auf den kaum eines vorbereitet ist: Der Kunde musste die Kampagnen pausieren, weil er das Auftragsvolumen aus Google Ads operativ nicht mehr bewältigen konnte.
Das sei ausdrücklich betont: Dafür wurde kein einziger Euro zusätzliches Werbebudget eingesetzt. Es war exakt dasselbe Budget wie zuvor — nur in eine funktionierende Struktur investiert statt in ein Ziel ohne Gegenwert.
Wir hätten die Conversion-Zahl deutlich weiter nach oben und den CPA weiter nach unten treiben können. Dafür hätten wir das Budget einfach auf die Leistungen mit den billigsten Klicks lenken müssen. Die Statistik hätte spektakulärer ausgesehen — das Bankkonto des Kunden nicht.
Wir haben uns bewusst anders entschieden und das Budget auf die Dienstleistungen konzentriert, die Punto Plaga am meisten Geld einbringen, auch wenn deren Klickpreise höher liegen. Weniger Conversions, aber wertvollere. Wir berichten lieber eine ehrliche Zahl, die Umsatz bedeutet, als eine große Zahl, die keiner braucht.
"Wir haben monatelang bezahlt und uns gefragt, warum plötzlich niemand mehr anruft, obwohl es die Jahre davor funktioniert hat. KlickLeistung hat uns schon beim ersten Audit gesagt, woran es liegt — und es hat gestimmt. Am Anfang mussten wir Geduld haben, das hatten sie uns aber vorher genau so angekündigt. In der Hochsaison mussten wir die Werbung dann abschalten, weil wir die Arbeit nicht mehr geschafft haben. Mit demselben Budget wie vorher."
Dieser Fall zeigt, wie viel Schaden eine falsche Zielvorgabe anrichten kann — und wie wenig es kostet, sie zu finden, wenn jemand hinsieht. Punto Plaga hat nicht zu wenig investiert und nicht im falschen Markt geworben. Der Account hat dem Algorithmus schlicht das falsche Ziel genannt, und der Algorithmus hat es zuverlässig verfolgt.
Den Unterschied machte kein größeres Budget, sondern ein sauberes Signal, ein belastbares Tracking, die Geduld, die neuen Daten wirken zu lassen — und die Entscheidung, das Geld dorthin zu lenken, wo es dem Kunden am meisten einbringt, statt dorthin, wo die Statistik am besten aussieht. Die Zusammenarbeit läuft weiter: Das Fundament steht, und wir arbeiten derzeit an den nächsten Hebeln, mit denen Punto Plaga weiter wachsen kann.
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